Digital Operational Resilience Act (DORA)

Der Digital Operational Resilience Act (DORA) ist eine EU-Verordnung, die seit Januar 2025 gilt und speziell Finanzunternehmen – Banken, Versicherungen, Zahlungsdienstleister und verwandte Institute – zu einheitlichen Standards für digitale Betriebsstabilität verpflichtet. Anders als NIS2, das branchenübergreifend wichtige und wesentliche Einrichtungen adressiert, ist DORA speziell auf den Finanzsektor zugeschnitten und regelt unter anderem IKT-Risikomanagement, die Meldung schwerwiegender Vorfälle, regelmäßige Resilienztests sowie Anforderungen an das Management von IT-Dienstleistern und Drittanbietern. Für betroffene Unternehmen bedeutet DORA, dass sie nicht nur die eigene IT-Sicherheit nachweisen müssen, sondern auch die ihrer IT-Partner und Cloud-Anbieter aktiv überwachen und vertraglich absichern müssen. Ein zentrales Element ist die Fähigkeit, den Betrieb auch bei einem schweren IT-Vorfall aufrechtzuerhalten – ein direkter Bezug zu Business Continuity und Disaster Recovery. sysmind berücksichtigt DORA-Anforderungen bei Kunden aus dem Finanzumfeld im Rahmen der Cloud-Security– und Managed-Services-Angebote, insbesondere bei Backup-Nachweisen und Incident-Response-Prozessen.