Disaster Recovery bezeichnet die technischen Maßnahmen und Prozesse, mit denen IT-Systeme nach einem schwerwiegenden Ausfall – etwa durch Hardwaredefekt, Ransomware-Angriff, Feuer oder menschliches Versagen – wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzt werden. Im Zentrum stehen zwei Kennzahlen: die Recovery Point Objective (RPO), die festlegt, wie viel Datenverlust maximal tolerierbar ist, und die Recovery Time Objective (RTO), die die maximal akzeptable Ausfallzeit definiert. Ein durchdachtes Disaster-Recovery-Konzept legt außerdem fest, in welcher Reihenfolge Systeme wiederhergestellt werden und wo Ausweichkapazitäten – etwa in der Cloud – bereitstehen. Ohne ein getestetes Konzept verlässt sich ein Unternehmen im Ernstfall auf Zufall statt auf einen geprüften Ablauf; ein Backup, dessen Wiederherstellung nie geübt wurde, ist in der Praxis keine verlässliche Absicherung. sysmind bildet Disaster Recovery im Modul sysmind vault ab, unter anderem mit Technologien wie HPE Zerto, und verbindet die technische Wiederherstellung mit der übergeordneten Business-Continuity-Planung des Kunden.