Recovery Point Objective (RPO)

Die Recovery Point Objective (RPO) legt fest, wie viel Datenverlust im Falle eines IT-Ausfalls maximal tolerierbar ist – gemessen als Zeitspanne zwischen dem letzten funktionierenden Backup und dem Zeitpunkt des Ausfalls. Eine RPO von vier Stunden bedeutet etwa, dass im schlimmsten Fall alle Daten der letzten vier Stunden vor dem Ausfall verloren gehen können, weil das letzte Backup zu diesem Zeitpunkt erstellt wurde. Je niedriger die geforderte RPO, desto häufiger müssen Backups erstellt werden, was wiederum höhere Kosten und größeren technischen Aufwand bedeutet. Die RPO wird meist gemeinsam mit der Recovery Time Objective (RTO) festgelegt, die die maximale Ausfallzeit selbst begrenzt – beide Werte zusammen definieren die tatsächlichen Anforderungen an eine Disaster-Recovery-Strategie. Ohne definierte RPO und RTO hat ein Unternehmen streng genommen keine belastbare Backup-Strategie, sondern lediglich eine unbestimmte Hoffnung auf Wiederherstellbarkeit. sysmind ermittelt RPO-Ziele gemeinsam mit Kunden im Rahmen von Consulting und setzt sie technisch im Modul sysmind vault um.